Militärlaufbahn

Epaminondas startete mit 20 Jahren seine Grundausbildung beim Militär sehr widerwillig und sträubte sich zuerst, da er lieber seiner Begeisterun, dem Zehnkampf nachgehen wollte. Jedoch bemerkte Epaminondas schnell, dass er für den Wehrdienst sehr begabt war. Von Beginn an war er der beste in seiner Einheit. Sein erstes Gefecht war 385 v. Chr., als er noch in einem Hilfkorps gehorchte, um gegen Mantinea zu kämpfen. 371 v. Chr. wurde er für seine rühmlichen Taten zum Befehlshaber der thebanischen Armee ernannt, um Theben von der Unterjochung des spartanischen Königs, Kleombrotos I., zu erlösen. So kam es auf der Ebene vor Leuktra zur großen Schlacht. Ungeachtet der Unterlegenheit der thebanischen Truppen, konnte Epaminondas die Schlacht zu seinen Gunsten entscheiden. Zu Verdanken war dies, der von ihm entworfenen „schiefen Schlachtordnung“.

Dies war ein weiterer Meilenstein in seiner Karriere, als größter Feldherr Thebens. Nach seinem dritten beachtlichen Feldzug in die Peloponnes 367 v. Chr. wurde Theben die dominierende griechische Macht. Bei seiner vierten Kampagne in die Peloponnes, die durch den Rückzug einiger Alliierter im Jahr 362 v. Chr. veranlasst wurde, kam es erneut bei Mantinea zur Schlacht. Doch noch bevor die Schlacht entschieden war, wurde Epaminondas von einem Speer tödlich verwundet. Man schaffte ihn hinter die Armee, um ihm vor seinem Tod noch informieren zu können, dass der Sieg gesichert sei. Man begrub Epaminondas auf dem Kampfplatz.